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BATRIDER im CRASSPUB

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bettwurst:yeah!

yeah empfiehlt: „die bettwurst“. unwahrscheinlicher film….hier ein auszug:

Imaginäre Antifa Chemnitz

yeah! findet das gut…
gefunden auf http://www.blogglob.de/iac

Offener Brief an die Chemnitzer Friedensbewegung

Die „Antifa Chemnitz“ unterstützt also die „Aktion für eine Nazifreie Stadt“?!
Nach ausführlichem Nachdenken, zahlreichen inneren Monologen und unbefriedigenden Diskussionen drängt sich die Frage auf, wer mit dieser „Chemnitzer Antifa“ eigentlich gemeint ist und vor allem, welche Personen die städtische Friedensbewegung konkret dazu zählt.

Liebe Friedensbewegung, Du kommst auf weltfremde Ideen, wenn Du ein Antifaschistisches Aktionsbündnis, das offensichtlich durch kaum wahrnehmbare Aktionen in Erscheinung tritt, auf die Unterstützer_innenliste eines über die Maßen unreflektierten, verkürzten und vor allem oberflächlichen Aufrufs „für eine nazifreie Stadt“ setzt.
Warum benötigt Dein bürgerlicher Antifaschismus für seine Öffentlichkeitswirksamkeit ein Bündnis von Personen, das in gesellschaftlich relevanten Medien ausschließlich als Ansammlung
„gewaltbereiter Chaoten“ dargestellt wird?
Anscheinend ist diese Gruppe in Chemnitz für Dich ausreichend vorhanden, um ihren Namen in fast durchsichtiger Farbe auf Dein Aufrufblatt zu schreiben. Du beugst Dich mal wieder der Macht des Faktischen und klebst Dir das Label Antifa wie sonst einen Friedenstaubenkleber auf die Stirn. Denkst Du wirklich, dass diese Gruppe, sofern sie nicht nur von Dir erfunden ist, Deine schwammigen Inhalte mittragen wöllte?

Liebe Friedensbewegung, Du hast da etwas völlig falsch verstanden!
Diese Stadt hat tatsächlich ein Naziproblem, aber wenn ein Straßenfest daran etwas ändern soll, dann muss es schon mindestens 365 Tage im Jahr gefeiert werden und nicht nur zu einzelnen Ereignissen. Was Du vergisst, ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Menschen, die Konfliktbereiche wie Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus und auch Geschichtsrevisionismus bedienen.
Meinst Du dieses Problem löst sich von selbst, wenn andere Menschen, die es bereits als solches erkannt haben, sich immer wieder auf kleinen Festlichkeiten selbst bespaßen?
Daten wie der 5.März sind dazu definitiv der falsche Anlass.

Wir sagen an dieser Stelle: Das Gegenteil von Gut ist gut gemeint.

Du bist der unreflektierte friedensbewegte Mob dieser Stadt, der mit seiner Herangehensweise an die Problematik diffus in viel zu viele Richtungen schlägt. Wir bezeichnen Dich deshalb so, weil Du eine Form von „Gedenken“ ins Leben gerufen hast, die Nazis Ansatzmöglichkeiten bietet, ihre geschichtsrevisionistischen und menschenverachtenden Weltanschauungen weiter in die Gesellschaft hinein zu transportieren. Deine Friedensbewegtheit mag richtige Intentionen haben, im Resultat jedoch schafft sie die Basis für das Empfinden einer unbefleckten deutschen Nationalidentität. Damit gibst Du Täter_innen den Raum, sich als Opfer zu fühlen und darzustellen. Jeder nationsbezogene Kollektivismus ist entschieden abzulehnen.
Im Idealfall stellt Gesellschaft die freie Assoziation von Individuen dar. Eine solche ist mit deutschem Opfermythos nicht vereinbar.

Du schreibst beinahe mystische Namen, wie den der „Antifa Chemnitz“, auf Dein Aufrufblatt, ohne überhaupt zu fragen, welche Inhalte und Menschen dahinter stehen.
Der richtige Ansatz ist das nicht.
Von uns gibt es dafür keinen Applaus.
Wir schütteln nur verständnislos die Köpfe und sagen: Nein, Nein, damit wollen wir nichts zu tun haben.

Liebe Grüße,

wir würden uns freuen, von dir zu hören

die imaginäre Antifa Chemnitz


Kontakt: i_a_c@Safe-mail.net

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Für den Verein freier Menschen…

„Palästina Holocaust“ – „Tod, Tod Israel“ – „Ihr braucht größere Öfen“

Seit den gezielten Luftangriffen, spätestens aber nach dem Einmarsch der israelischen Verteidigungsarmee in den Gazastreifen vor zwei Wochen, häufen sich beinahe weltweit die antiisraelischen Demonstrationen, auf denen der friedensbewegte Mob sich unreflektiert dazu hinreißen lässt, sich solidarisch zu zeigen mit der palästinensischen Volksbefreiungsbewegung und dabei auch nicht davon lassen kann, so zu tun, als würde Israel einen „Vernichtungskrieg“ gegen die Palästinenserinnen und Palästinenser führen.
Hamas, eine antisemitische Terrororganisation, anerkennt Israel nicht als das was es ist – ein Schutzraum für die Überlebenden des Holocaust und deren Nachkommen. Hamas geht es um die Errichtung eines Gottestaates auf Grundlage der Scharia und auf genau dem Gebiet, in dem Israel sich jetzt befindet; kurz gesagt also um nichts als deren Auslöschung. Allein seit 2001 hat Hamas, ideologisch und materiell vom Mullahregime Irans unterstützt, über 10.000 Raketen auf zivile Ziele in israelischen Städte abgefeuert, hinzu kommen die unzähligen Selbstmordattentate.
Der Protest der bunten Schar der Friedensbewegten nun aber versäumt es, sowohl die antisemitische Charta von Hamas, die Israels historische Legitimität und den Zionismus als besonderen israelischen Gründungsmythos im Vernichtungswahn persistent militant abspricht, zumindest einmal infrage zu stellen. Noch erkennen die Friedensbewegten die Selbstschutzmaßnahme Israels als aufklärerischen Akt für eine plurale Gesellschaft, in der etwa Frauen nicht zwangsverheiratet und gesteinigt werden und Homosexuelle sich freizügig bewegen können, an. Die Zerschlagung von Hamas ist daher auch für die PalästinenserInnen nur allzu unvermeidlich.
Die Gründe, das heißt Vorwände für diese „Friedenspolitik“, die allzu oft ihre Ursache in verkürzter Kapitalismuskritik (Solidarität mit den vermeintlich Schwächeren, moralisierende Umverteilungs-/Reformpolitik, Israel als Brückenkopf eines US-Imperialismus) haben, sind schwerlich zu ertragen. Der zynisch reaktionären Auswurf der „Friedensbewegung“ kulminiert, in der Parteinahme für das Selbstbestimmungsrecht der Völker, wie es von den TeilnehmerInnen aus einem bürgerlich-demokratisch, proletarisch-sozialistischem oder eben völkisch-nazifaschistisch Selbstverständnis heraus tun. Jüdinnen und Juden sind kein Volk, sie sind eine Gesellschaft.
Der marxsche Imperativ, alle „Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“, macht, im Verhältnis des falschen Ganzen und der Möglichkeit des Schlimmsten, nunmehr nur noch im Bezug auf Adornos Forderung Sinn:
Auf Dauer kann, im Stande der Unfreiheit, dafür nur gesorgt werden, dass nichts Ähnliches wie Auschwitz sich wiederhole, nämlich nur, wenn diese Unfreiheit, also die gesellschaftlichen Ursachen für den antisemitischen Wahn ausgeräumt werden, wenn man sich also auch der marxschen Forderung verpflichtet fühlt. Weil nun letztere leider keine unmittelbare Aussicht auf Erfolg hat, muss am zionistischen Imperativ festgehalten werden – alles zu tun also – um die Möglichkeiten der Überlebenden der Shoah, als Gesellschaft, nicht als Volk aufrecht zu erhalten:

Gegen den Krieg –
Für den Verein freier Menschen –
Israel bis zum Kommunismus!

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der buntbär besucht die reba84

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